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Archive for the ‘Diverse Themen’ Category

..Zweiter…

habe heute einen interessanten Artikel zum Thema TOP Jobs für Kaufleute gefunden. Die Wirtschaftswoche hat die Top 40 Berufe analysiert und nach Berufsgruppen geclustert. An zweiter Stelle bei Kaufleuten stand der Controller. Insgesamt über 5000 offene Stellen…

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…Back again..

…so, nachdem ich nun längere Zeit nicht dazu gekommen bin diesen Blog zu pflegen, will ich damit jetzt mal wieder beginnen und werde damit anfangen, dass ich auf einen Kommentar von Ariane Waldmann im Laufe dieser Woche antworten werde. Es hat so ein wenig etwas von nach Hause kommen…

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… ich war gestern mit einer Kollegin im Kino um mir einen in der Tat sehr lustigen Film über Singels anzusehen. „Shoppen“. Einer der Protagonisten bei dieser Speeddating Komödie war Controller. Seine herausragensten Eigenschaften:

  • als einziger im Anzug
  • als einziger mit einer detailierten Frageliste, die er mit jeder Teilnehmerin durchgehen wollte. Grund
    • „nur auf Basis von ausreichenden Informationen kann man Entscheidungen treffen“
    • strukturierte Vorgehensweise
  • sexuell verklemmt
  • schmächtig
  • Brille
  • schüchtern

da frag ich mich schon ob dies das Bild ist, dass die Öffentlichkeit vom Controller ansich hat…

Der Link zum Film, der übrigens sehr zu empfehlen ist: http://www.shoppenfilm.de

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…ich habe mich im Rahmen eines Projektes, welches sich mit Prozessen im Krankenhaus beschäftigt, mal wieder mit meiner Diplomarbeit beschäftigt und habe in diese Zuge auch einen Artikel in unserem internen Blog gepostet, in dem ich jetzt für den Part Gesundheitsökonomie verantwortlich zeichen soll…

Ich hab gedacht, das ich ihn hier einfach auch mal reinstelle, vielleicht findet ihn ja jemand interessant, ich bin für Anregungen und Kommentare dannkbar.

 “

Welche Faktoren haben eigentlich Einfluss auf die Gewinnsituation eines Krankenhauses…?  

Man kann wie in jedem anderen Unternehmen diese Werttreiber auch aus dem Shareholder Value Ansatz von Rappaport ableiten 

Die wichtigsten Werttreiber für Krankenhäuser sind: 

         Gewinnmargen

         Umsatzwachstum

         Dauer der Wertsteigerung 

Die Gewinnmargen ergeben sich aus möglichst hohen Erlösen und niedrigen Kosten. Für Hohe Erlöse sind im Rahmen des DRG Systems vor allem folgende Aspekte von zentraler Bedeutung: 

         Kodierqualität

        Präzise Kodierung

        Korrekte Kodierung

        Vollständige Kodierung

         Medizincontrolling

        Kontrollkompetenz

        Kontrollqualität 

Für möglichst niedrige und moderate Kosten ist es unabdingbar, das sich Krankenhäuser stark mit den folgenden Aspekten auseinander setzten: 

         Analyse der angefallenen Kostenarten

         Analyse der Kostenstellen 

Das Umsatzwachstum, vor allem auch ein kontinuierliches ist davon abhängig, wie sich ein Krankenhaus an die neue Situation anpassen kann, hierbei sind vor allem die Entwicklung der Fallzahlen und der Wettbewerb von besonderem Interesse für das Krankenhausmanagement:Fallzahlen sind abhängig von:  

         Qualität

        Strukturqualität

        Ergebnisqualität

        Prozessqualität

         Kommunikation & Zusammenarbeit

        Interne Kunden/Mitarbeiter

        Einweiser

        Kostenträger

        Patienten

         Verweildauer

        Globale Ablaufzeit Determinanten

        Spezifische Teilprozesszeit Determinanten 

Im Rahmen des Wettbewerbs sind in Anlehnung an die Five Forces von Porter die folgenden Einflussgrößen wichtig: 

         Konkurrenten

         Neue Anbieter

         Substitutionsprodukte

         Kunden

         Lieferanten 

Wichtig ist im Zusammenhang mit den oben genannten Themen vor allem auch die Dauer dieser Wertsteigerung. Um Krankenhäuser nachhaltig wettbewerbsfähig zu machen ist es wichtig das auch die Rahmenbedingungen in dem das Krankenhaus agiert berücksichtigt werden. Diese sind vor allem von den folgenden Punkten gekennzeichnet: 

         Geographische Begrenzungen

         Demographische Entwicklung

         Technische Entwicklungen

         Veränderung der rechtlichen Rahmenbedingungen“ 

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…ich habe gestern mit unserer Verwaltung zusammen gesessen um über die Inhalte unseres geplanten EXCEL Workshops zu sprechen. Dabei hat sich heraus gestellt, dass der technische Aufwand vermutlich gering sein wird, da sie im täglichen Arbeiten nur die rudimentären Funktionalitäten von Excel nutzen. Was hingegen aufwendiger werden wird als ich es geplant hatte, ist die Erstellung der Beispiele sowie die Aufbereitung der Inhalte zu einer Art Tutorial mit Screenshots und Erläuterungen. Ich bin mal gespannt, ob der Workshop den erhofften Nutzen bringt…

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…habe gerade beim Stöbern im Netz einen schönen Artikel über Guerillacontrolling gefunden…

 Die Idee finde ich gut, villeicht setze ich sie auch mal ein…

Es lebe die Subversion …

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…ich habe mich in der letzten Woche mal daran gemacht, unsere Personalkostensätze neu zu berechnen. Auslöser hierfür, waren auf der einen Seite unsere gestiegenen Kosten, die vielen Neueinstellungen, aber auch Änderungen in unserem Rollensystem. Ursprünglich habe ich die Personalkostensätze vor ca. 1,5 Jahren implementiert, um den Ressourcenverbrauch auf unseren Projekten quantifizieren zu können. Seitdem habe ich immer wieder stichprobenartig überprüft, ob sie unsere Kostenstruktur noch abbilden.

Wie bin ich bei der Neuberechnung vorgegangen? Ich habe mich auf Grund der Stringenz der Berechnung an das ursprüngliche File gemacht, mit dem ich die PKS vor langer, gefühlt: Ewigkeiten berechnet habe, zumindest habe ich das Gefühl gehabt, als ich mich im Detail mit der Berechnung auseinander gesetzt habe. Obwohl mir ganz klar ist, wie die Berechnung funktioniert, war es mir aber erst nach längerer Zeit möglich, die Berechung in dem alten File nachzuvollziehen…

Der wichtigste Aspekt bei der Berechnung war damals und auch heute noch ist die Berücksichtigung der unterschiedlich hohen Billability der unterschiedlichen Rollen. Jede Rolle soll nur den Teil der eigenen Personalkosten tragen, der dem Anteil der Arbeitszeit auf externen Projekten entspricht. Der Rest geht in den „Gemeinkostentopf“, in dem sich schon die Personalkosten der internen Rollen, also auch meine befinden. Zusätzlich sind in diesem Topf auch noch die sonstigen Kosten, wie Mieten u.ä. Basierend auf der Anzahl der monatlichen billable Stunden und dem Gemeinkostentopf werden dann die Gemeinkosten jeder gearbeitetet Stunde berechnet und den Rollen entsprechend ihrer Billability zugerechnet. Anschließend wird der Personalkostensatz berechnet.Überraschender Weise sind die Kostensätze nicht in dem Maße gestiegen, wie ich vermutete hatte. Ich habe aus den folgenden Gründen eigentlich mit einem stärkeren Wachstum gerechnet:

  • Allgemeine Lohnsteigerungen
  • Gestiegene sonstige Kosten
  • Einige Rollenwechsel vom Auszubildenden hin zum Entwickler
  • Der Wegfallen von zwei Rollen, deren Gemeinkosten Anteil auf andere Rollen umgelegt werden muss

Ich werde im Laufe dieser Woche die neuen Personalkostensätze implementieren… 

Anbei eine Graphik an Hand derer ich beim ursprünglichen Roll out die Berechnung erläutert habe

pks-1.jpg

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… ich bin gerade dabei, mich intensiver mit dem Programm Eclipse BIRT auseinander zu setzen. Das ist ein Reporting Tool, was wir auch für Kundenprojekte einsetzten. Der Vorteil der internen Nutzung liegt somit klar auf der Hand:           es ist bereits Know How bei uns vorhanden          ich kann das Reporting spezifische Wissen erweitern          dadurch kann ich ggf. auch mal für Kunden arbeiten 

Weiter Vorteile sind die Webfähigkeit, an der ich aber derzeit noch ein wenig scheitere, was ich aber wohl mit Hilfe unserer IT Abteilung locker hinbekommen sollte und das direkte Aufsetzten auf dem SQL Server ohne Zwischenberechnungen in Excel, was die Performance stark verbessern dürfte.

Was ich persönlich auch sehr gut finde ist, das die Benutzung sehr intuitiv ist, wenn man sich schon länger mit Access oder ähnlichen Applikationen auseinander gesetzt hat…

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…seid ca. 4 Wochen betreue ich ein Projekt mit vier Studenten der örtlichen Fachhochschule für Wirtschaftsinformatik. Scope dieses Projektes, welches bis Mitte 2007 laufen wird, ist es, die Einsatzmöglichkeiten der folgenden drei Applikationen bei uns im Projektcontrolling zu evaluieren:

  • Sharepoint

  • Adobe Apollo

  • Flex

Ich habe dafür den Studenten Dummies unserer Dashboard und DBs zur Verfügung gestellt und ihnen versucht zu vermitteln, dass sich das ganze so ein wenig wie eine Kunden – Dienstleisterbeziehung darstellt, wie sie auch bei uns ganz üblich ist.

Ich bin der Kunde der gern diese und jenes mit dieser oder jener Technologie gemacht haben möchte, und sie sind der Dienstleister der in einem ersten Schritt die technische Machbarkeit der Anforderungen in einem Konzeptionsprojekt erarbeiten muss, um dann  in einem zweiten Schritt einen Prototyp zu entwickeln um die Machbarkeit und den Nutzen darzustellen, sozusagen einen „Proof of Konzept“.

Wichtig war mir dabei vor allem, dass ich in keinster Weise technischen Support liefern kann, da ich von den drei Technologien keinerlei Ahnung habe. Auch das kennzeichnet die oben beschrieben Kunden – Dienstleister Beziehung.

Vereinbart ist, dass ich mich regelmäßig einmal im Monat mit den Studenten treffe und wir uns abstimmen und ansonsten erfolgt die Kommunikation über Emails.

Da bin ich jetzt in einem scheinbar typischen Kunden Dienstleister Dilemma gelandet, ich verstehe einige Formuliereungen in den Emails einfach nicht, weil ich nicht so technisch bin wie es zum Verständnis der technischen Implikationen der Installation der einzelnen Softwarepakete nötig wäre.

Zum Glück konnte ich mich aber sozusagen eines guten Inhouse Consultings versichern, in dem ich solche Fragen immer direkt an unseren Admin weiterleite mit der Bitte um Übersetzung…

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… ein weiterer wichtiger Faktor in alle Firmen und damit natürlich auch bei uns ist die Frage nach der Höhe der liquiden Mittel. Wie bereits erwähnt, ist bei uns der Auftragseingang saisonalen Schwankungen unterworfen, gleiches gilt damit natürlich auch für den Zahlungseingang, der dadurch zum Teil mitbestimmt wird.

Da unsere Ausgaben relativ konstant sind, wir der Verlauf der Liquidität maßgeblich von dem Zahlungseingang bestimmt. Die Konstanz unserer Ausgaben resultiert aus dem relativ großen fixen Personalkostenblock. Die Schwankungen sind an dieser Stelle meist auslastungsgetrieben, meint, das der Anteil der variablen Kosten, im Sinne von Freelancerkosten, stark davon abhängt wie gut die Auftragslage ist. Da eine hohe Auslastung aber tendenziell auch mit einem hohen Zahlungseingang verbunden ist sind diese Schwankungen meist von untergeordneter Bedeutung.

 Um aber die aktuelle Liquidität gut im Auge behalten zu können, werden von unserer Verwaltung die einzelnen Zahlungseingänge und Ausgänge angepasst und auch die für die Zukunft erwarteten eingetragen, sodass wir eine Vorausschau für die nächsten 4-6 Wochen haben, und damit frühzeitig Liquiditätsengpässe antizipieren können.

Damit wir auch die verschiedenen schwere des möglichen Liquiditätsmangels beurteilen können, sind die negativen Werte in einem Art Farbwarnsystem gekennzeichnet. der aktuelle Tag wird ducrh einen mitlaufenden blauen Balken gekennzeichnet…

Mit der Graphik soll die Frage nach „dem Geld haben“ beantwortet werden…

liquid-2.jpg

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… wie bereits angedeutet werde ich einige Teil des GF Cockpits an dieser stelle genauer erläutern. Auf Grund von saisonalen Schwankungen bei Auftragseingang sind wir bemüht, um einen gleichmäßige Auslastung unserer produktiven Units zu gewährleisten, zu beginn des Auftragseingangs Tals eine so genannte „AE Welle“ in einer bestimmten Höhe aufgebaut zu haben, die wir dann quasi in den schwachen AE Monaten abarbeiten können. Um nun immer zum Monatsanfang zu wissen, wie hoch den der aktuelle Stand dieser Welle ist bzw. sein wird, habe ich folgende Graphik in das GF Cockpit eingebaut, welche ich jetzt einmal kurz erläutern will (die Zahlen basieren übrigens auf der Excelfunktion „zufallszahl()“, Anmerkung für interessierte Excel Nutzer)…

Der schwarze Balken stellt den jeweiligen AE Bestand am Ende des Monats da. Zusätzlich zu diesem wird weiterer AE im Laufe eines Monats generiert. Dieser wird in der Graphik durch die gelben Balken dargestellt. Gleichzeitig wird aber im selben Monat ein Teil des bestehenden AEs in Form von Leistungserbringung abgearbeitet, dieser ist orange eingezeichnet. Je nachdem ob der AE größer der Leistung war oder umgekehrt verändert sich von Monat zu Monat der AE Bestand. In Zusammenhang mit der operativen Planung, von der ich ab und an gesprochen habe, sind wir mittlerweile auch in der Lage diese „Welle“ für zwei Monate sehr gut zu berechnen…

  ae-welle.jpg

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Seid dieser Woche nun ist das, von mir schon vor längerem angesprochenen, GF Cockpit fertig geworden. Mit diesem soll den Entscheidungsträgern ermöglicht werden, alle für sie relevanten Daten so aktuell wie möglich zu erhalten.

Da wir intern verschieden Adressaten für diese Cockpit haben war der Prozess, der zur Erstellung diese „One – View – Lösung“ geführt hat lang und mit vielen Schleifen durchzogen.

Bei einem solchen Prozess treten meiner Ansicht nach verschiedene Problemkreise auf:

  •  Verschiedenen Ansprechpartner
    • Divergierende Informationsbedürfnisse auf Grund verschiedener Aufgabenbereiche
    • Verschieden Formen der Wahrnehmung (meint: das verschieden Personen die gleiche Information unterschiedlich aufnehmen und verarbeiten)
    • Unterschiedliche Präferenzen, was Farbe und Darstellung der Informationen betrifft
  • Verteilte Informationen 
    • Vorliegend der Informationen in verschiedenen Formaten (SQL Datenbank; Excel oder Access je nach gewachsener Herkunft)
    • Verschiedene Prozesse zur Erhebung der Informationen
    • Je nach Verantwortung unterschiedliche Genauigkeit der Erhebung
  • Technische Integration der „Echtzeit“ Lösung
    • Alle Prozesse müssen so angelegt sein das die Daten möglichst zeitnah bearbeitet werden
    • Schaffung der Möglichkeiten zur Bearbeitung von neu zu erhebenden Daten
  • Integration aller Informationsflüssen in einem Tool 
    • Aufstellen des Konzeptes o Farbe (welche Informationen erhalten welche Farbe –> Wieder erkennungswert steigern)
    • Inhalt: welche Informationen benötigen alle Geschäftsführer welche nur bestimmte?
    • Zyklus ( in welchem Rahmen werden die „on demand“ bereitliegenden Informationen aktiv den Geschäftsführern vorgelegt?)

Nachdem ich alle diese Problem zu einer 0.9 Lösung gelöst habe ist das GF Cockpit Ende der letzten Woche in der Form „gelaucht“ worden, und ich habe so ein wenig das Gefühl ein Stück ein allsehendes Auge geschaffen zu haben.

Auf Grund der Aggregation der Daten an einem Ort und der Implementierung der „Echtzeit-Komponente“ ist es nun den Geschäftsführern möglich jederzeit über alle für sie relevanten Informationen zu verfügen. Das ist in dieser Form neu bei uns, bisher mussten die meisten Informationen händisch gesucht uns ausgewertet werden…

Ich persönlich halte diesen Schritt aber für unglaublich wichtig, um zeitnahe fundierte Entscheidungen treffen zu können, die somit langfristig zur Stabilität der Firma beitragen….

 Anbei ein Bild des „GF Cockpits“

 gf-cockpit.png

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…unser Planungsprozess ist mittlerweile so weit gediehen und implementiert, das er auch so gut wie ohne mein Zutun reibungslos abläuft, da alle Beteiligten sich an das Vorgehen und die damit in Zusammenhang stehenden Dokumente gewöhnt haben.

Das größte Erfolgserlebnis ist gewesen, als sich herausgestellt hat, das die geplante Leistung für den letzten Monat nur um 100 € von der tatsächlichen Leistung abgewichen ist. An der Stelle hab ich mich dann kurzfristig dem Glauben hingegeben, dass ich den Stein der Weisen gefunden habe…Nach einer eingehenden Prüfung hab ich dann aber ein wenig ernüchtert festgestellt, das sich zwar das Ergebnis sehr ähnlich ist, aber die Zusammensetzung sich doch an einigen Stellen eklatant unterscheidet. Nach einem kritischen Hinterfragen der Ursachen stellt sich dann heraus, das diese positiven und negativen Abweichungen meist durch die Verschiebung einer kritischen Entwicklerperson ergeben hat. Meint, die Leistung die der Entwickler gestemmt hat ist die gleiche geblieben, nur auf einem anderen Projekt…

Scheinbar bin ich demnach doch knapp an der Entdeckung der Allwissenheit vorbeigeschrammt, aber ich werde weiter suchen…

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..in dem Wissen um diese Gegebenheit bin ich gerade dabei meinen nächsten Erfahrungsaustausch vorzubereiten. Ich werde mich Mittwoch mit einem Controller der ebenfalls in einem IT Unternehmen arbeitet treffen, wo er mir dann vorstellen will, wie bei Ihnen Controlling gemacht wird. Interessant wird da für mich wahrscheinlich vor allem sein, mit welchen Methoden dort Controlling betrieben wird.

Er hatte mir von einer ERP Software erzählt, die sie nutzen, von der ich noch nie etwas gehört habe.

Bei unserem letzten Treffen haben wir beide festgestellt, dass wir beide derzeit gerade damit beschäftigt sind ein Sales Controlling aufzubauen. An der Stelle erhoffe ich mir ein paar neue Denkimpulse, möglicherweise in Richtungen, an die ich bisher noch gar nicht gedacht hatte.

Ziel ist: erhöhe die Summe deiner Erfahrungen…

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…Ende letzter Woche und Anfang dieser Woche haben wir wieder in verschiedenste Planungsmeetings versucht Licht in das Dunkel unserer Zukunft zu bringen. Mein Problem, auf das ich immer wieder stoße, ist, das zwar der Prozess und das Handling einfacher geworden ist, die Auswertung, Aggregation und Beurteilung der Ergebnisse, aber in zunehmendem Maß schwieriger wird, dies liegt zum einen an der schieren Anzahl der zahlen als auch an den verschiedensten Wünschen an die Auswertungsdimensionen, sei es nach Accountmanager, nach Projektmanager, nach Unit, mit Wahrscheinlichkeit, ohne Wahrscheinlichkeit….

Manchmal drängt sich mir das Gefühl auf, ich sei Phaeton und der Sonnenwagen (die Planung) wäre auch für mich zu schnell und ich würde auch vom Wagen ins Meer stürzen, aber bisher funktioniert alles noch reibungslos (nahezu), es ist bloß ein undefinierbares Gefühl im Hinterkopf…

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…um es mit diesem Denker der Neuzeit zu halten habe ich letzte Woche einen Erfahrungsaustausch mit zwei anderen Controllern, die in ähnlichen Bereichen arbeiten wie ich organisiert. Mein Ziel war eigentlich, nach einer kurzen Beschreibung dessen, was ich, seid dem ich als Berufseinsteiger hier angefangen habe, implementiert habe, überzugehen zu einer Diskussion über Möglichkeiten und andere Wege vor allem im Projektcontrolling. Dazu ist es an dieser Stelle allerdings nicht gekommen, ich habe länger als eigentlich geplant über das Controlling bei uns gesprochen.

Ich habe zwar durchweg positives Feedback zu dem von mir aufgebauten System bekommen, was mich natürlich persönlich zufrieden macht, die von mir erhofften Denkanstöße und der Wissenstransfer haben allerdings bisher noch nicht stattgefunden, da beide an der Stelle deutlich gemacht haben, das sie in ihren Firmen bei weitem noch nicht so weit sind, was das Projektcontrolling angeht, was mich zum Teil ein wenig verwundert hat, weil eine der Firmen dreimal länger als unsere besteht und deshalb schon vorher auf die Probleme gestoßen seien müsste, die meine Einstellung Ende 2004 motiviert hat.

Positiv ist, das wir ein weiteres Treffen bei einer der beide Firmen für nächsten Monat geplant haben, wo der dortige Controller das dort bestehende System präsentieren wird, wobei dort der Fokus weit mehr auf dem Gesamtunternehmenscontrolling liegt. Ich erhoffe mir davon aber dann zumindest in diesem Bereich Denkanstöße für meine Arbeit zu erhalten.

Grundsätzlich bin ich von der Idee aber weiterhin überzeugt und werde das zumindest mit einem der beiden weiterführen und wahrscheinlich auch noch neue Mitteilnehmer versuchen für diese Art des Erfahrungsaustausches zu akquirieren. Ich habe festgestellt, das www.openbc.com dafür eine durchaus geeignete Kommunikationsplattform darstellt…

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… das war heute dir Frage. Ich habe heute für unsere Geschäftsführung den vergangenen Monat hinsichtlich der erbrachten Leistung analysiert. Dabei ist bei uns der Leistungsbegriff äquivalent zur Summe der prozentualen Einzelprojektfortschritte des Monats mal der Gesamtrechnungssumme der Projekte. Das bedeutet, wir planen und betrachten unsere Monate in diesem View völlig losgelöst vom Umsatz nach Rechnungseingangsdatum.

Wie schon beschrieben haben wir begonnen detailliertere Planungsprozesse anzustoßen, die auch intern ab und an auf einen gewissen Widerstand stoßen, weil ich / wir schon wieder „noch mehr“ Zahlen wollen…

Das Ergebnis meiner heutigen Bemühungen zeigt aber, das die Planung doch ziemlich gut gewesen ist für den Mai. Wir hatten Anfang des Monats einen Leistungsfortschritt geplant, dieser ist bis auf eine Abweichung von 5000 € eingetreten. Mir ist dabei sehr wohl bewusst, das es innerhalb der Planung gravierende Abweichungen auf Einzelprojektebene gegeben hat, da sich Projekte kundengetrieben oder durch Ressourcenengpässe verzögert haben, dafür aber andere nicht geplante Projekte umgesetzt worden sind, die „spontan“ an uns herangetragen worden sind. Diese Abweichungen werde ich morgen genauer analysieren müssen um die sie besser im Gesamtzusammenhang beurteilen zu können.

Trotz allem sind wir denke ich auf einem guten Weg hin zu einer fundierten und soliden Planung, zumindest, was unsere kurzfristige Leistungsplanung angeht. Um zu der Eingangsfrage zurückzukommen, ich war durch das Ergebnis meiner Berechnung also nicht der Überbringer der Hiobsbotschaft…

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Ich hatte diese Woche ein sehr bezeichnendes Erlebnis für meinen Berufsstand wie ich annehme… ich musste aus verschiedenen Gründen einige Ämter in meiner Heimatstadt aufsuchen, unter anderem das Standesamt…

Dort angekommen, wurde ich von dem dort arbeitenden Standesbeamten gefragt, welchen Beruf ich hätte. Als ich darauf hin wahrheitsgemäß „Controller“ antwortete, zauberte ich damit ein geradezu unglaubliches Fragezeichen in sein Gesicht. Auf sein Nachfragen hin versuchte ich ihm zu erklären, worum es sich bei diesem für ihn scheinbar nebulösen Beruf handelt. Nach ein zwei Minuten schrieb er dann etwas auf und wir machten mit der Datenaufnahme weiter.

Als ich dann schließlich bei dem obersten Standesbeamten war, demjenigen der für die von mir angestrebte Amtshandlung verantwortlich war, fragte mich dieser ob ich nicht eher „Controller“ als „Kontroller“ wäre. Das war nämlich die Berufsbezeichnung, die sein geschätzter Kollege eingetragen hatte… 

Dir Frage ist also, wie gut bin ich darin andern Menschen meine berufliche Tätigkeit zu schildern? In diesem Fall wohl sehr schlecht…

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..gestern Abend bin ich auf dem Weg nach Hause im Treppenhaus von einem unserer Entwickler angesprochen worden, ob das mein Block wäre, der mit dem historischen Kram… er meinte daraufhin, das er sich gut lesen würde… da ist mir mehr oder minder das erste Mal bewusst geworden, dass ja auch jemand wirklich meinen Blog lesen könnte, und das es nicht nur gesichtslose anonyme Massen sind, die ich an meinem Leben teilhaben lasse…

Diese Episode hat mich eigentlich wieder motiviert wieder häufiger etwas zu schreiben, wobei ich mir nicht sicher bin ob das so richtig ist den historischen Fokus so in den Vordergrund zu stellen….

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…heute, Sonntag habe ich mich dann mal mit den Dingen beschäftigt, die ich schon lange auf die „lange Bank geschoben hab“.

Dazu zählt unter anderem die Auswertung unserer internen Mitarbeiterbefragung für unsere Verwaltungsmädels… Dafür habe ich mich dann nachmittags auf den Balkon gesetzt und habe die Datenmenge analysiert, vor allem im Hinblick auf die statistischen Merkmale der Teilnehmer, wie Firmenzugehörigkeit und Rolle in der Firma…

Das interessante an diesen Auswertungen ist dann der Einblick in das, was andere Menschen über unsere Verwaltung denken, beginnend bei Wertschätzung der Arbeit, bzw. der Freundlichkeit bis hin zu einem Missverstehen der Aufgabengebiete der Verwaltung, ich bin mal gespannt wie die Ergebnisse von unsere Verwaltungschefin beurteilt werden.

Dabei kam ich mir beim Anblick der Menschen die quasi lustwandelnd an dem Balkon vorbeischlenderten, mit Frau, Hund und /oder Kind vor wie der griechische Gott der Schmiedekunst, der ist auch immer als einziger der Gottheiten arbeitend dargestellt worden…

Obwohl ich weiß, das viele meiner Freunde und Kollegen am Wochenende auch arbeiten, frage ich mich manchmal ob die Dinge die ich dann am Wochenende tue auch so wichtig sind wie das Schmieden des Donnerkeils für Zeus…

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